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20.06.2021

Einen Wimpernschlag vorausgedacht

07.04.2021
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Karl Malik
Corona hier, Coronada heute, gestern, morgen und übermorgen. Diese Krise und die multimediale Orchestrierung dazu fesselt unser Denken. Und baut Denkbarrikaden auf. Die Menschheit musste immer wieder durch Krisen gehen - und sie hat sie immer wieder bewältigt. 
Studien alleine - mit vielfältigen oft gravierend divergierenden Abweichungen - helfen nicht weiter. Es geht vor allem um die zivile Disziplin, sich anzupassen, dass, wir wenn wir heute richtig handeln, morgen neuen, freieren Möglichkeiten sehr positiv entgegensehen können. 
Dabei  gilt es, jeder für sich selbst, dafür dankbar zu sein, dass in weltweiten Anstrengungen der Wissenschaft es möglich wurde, in wenigen Monaten zum November 2020 einen wirksamen Impfstoff anzubieten. Diese Möglichkeit hatten frühere Generationen mit Pandemien nicht. Damit konnte niemand rechnen und planen. Jetzt gilt es, diese Krise vorwärtsdenkend so zu lösen, dass Menschen nicht mehr daran sterben müssen. 
Mit qualifiziertem Krisenmanagement. Politische Agitation in einem sehr entscheidenden Wahljahr für die Zukunft in Deutschland braucht jetzt niemand. Wie sehr die Europäische Union von der Wirtschafts- und Förderungs-Lokomotive von Deutschland abhängig ist, sollte auch die EU-Kommissionspräsidentin Frau von der Leyen wissen.
Das Gleiche gilt für die Wirtschaft. Wie jetzt die Wirtschaft von der deutschen Politik in die Pflicht genommen wird, wie Corona-Testpflicht der Unternehmen etc., grenzt schon an Gängelung. Und muss wohl als Entlastungs-Offensive für das eigene Krisen-Versagen dienen.
Jeder Unternehmer weiß, dass das wichtigste Gut im Unternehmen der Mensch ist, um dieses sensible Beziehungsgeflecht zwischen Markt, Technik und Menschen vorauszuentwickeln.
Gerade jetzt, weil es kein Zurück in die Vor-Corona-Zeit geben kann und wird.
Die Medienindustrie - als in der Vergangenheit immer vorwärtsstrebende Vorzeigeindustrie- befindet sich in der Angststarre - zwischen Zuwarten und Rückzugs-Szenarien.
Kaninchen oder Schlange? Hammer oder Amboss?
Home-Office-Szenarien mit nur teilweise vorhandener Internet-Infra-Struktur, eine verunsicherte Belegschaft, keine Planungssicherheit für die Unternehmenslenker.
 Das sind die Faktoren, die die Medienunternehmen zur Zeit lähmen.
Das gilt noch in größerem Ausmaß für die Lieferindustrie. Diese ist natürlich abhängig von neuen Projekten, auch einer Investitionsbereitschaft der Medienhäuser in ihren Markt, in ihr Geschäftsmodell vorauseilend zu investieren.
Rein digitale Erfolgsprojekte gibt es bereits. Amazon, Google, Twitter, Instagram etc.
Unter anderem Google hat sich hoch kreativ bei einigen sehr bedeutenden Medienhäusern bereits durch die Hintertür eingekauft. Der vorrangige kommerzielle Nutzen liegt milliardenschwer langfristig wohl insgesamt bei diesen US-amerikanischen Medien-Giganten. 
Die aufsteigende Wirtschaftweltmacht China wird diesem Weg sehr bald weltweit folgen.
Wie wichtig eine freie, wirtschaftlich unabhängige Medienindustrie in Europa ist, zeigt die aktuelle Corona- und Wirtschaftskrise überdeutlich. Die Nachfrage nach geprüften Inhalten und Qualität steigt.
Von Menschen, die sich umfassend informieren möchten und dafür zu zahlen bereit sind. Jetzt vorauseilend antizyklisch gegen die Krise zu denken, zu entwickeln, zu handeln.
Es lohnt sich. 
Bleiben Sie gesund,
Ihr Karl Malik
Ihr Prof. Ing. Karl Malik
Karl.Malik@premedianewsletter.de


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