INFORMATIONEN FÜR DAS TOP-MANAGEMENT DER MEDIEN-INDUSTRIE
19.08.2019

Niederösterreichische Nachrichten startet mit Newsroom

21.06.2019
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Foto: Nön
So entstehen am neuen Standort 25 top-moderne und multimedial ausgerichtete Arbeitsplätze im Waldviertel. Gegen den allgemeinen Trend am Mediensektor verstärkt die NÖN im gleichen Atemzug auch ihre Redakteurs-Mannschaft im Waldviertel, die um zwei Vollzeit-Stellen aufgestockt wurde.
Die Gründe für die Umstrukturierung liegen auf der Hand. Die Stand PC`s haben ausgedient, die gesamte Mannschaft arbeitet mit Laptop und Smartphone. Damit sind die Journalistinnen und Journalisten nicht mehr an eine starre Struktur gebunden, sondern sind direkt bei den Menschen in der Region. Die NÖN ist nicht nur immer vor Ort dabei, sie berichtet auch online tagesaktuell. Um das leisten zu können, wurde in das Projekt „NÖN Newsroom“ investiert.

Künftig Anlaufstellen in den Bezirken
Neben dem Produktionsstandort in Vitis gibt es weitere NÖN Anlaufstellen in den Bezirken, die für persönliche Gespräche oder für Beratungstermine dienen. „Diese Schritte ermöglichen es uns an einem gemeinsamen Produktionsort Synergien besser zu nutzen, Kompetenzen zu bündeln und die Abstimmung zwischen Print und Online zu verbessern“, sagen die Chefredakteure Daniel Lohninger und Walter Fahrnberger, die auch die attraktive Außenwirkung im Blickpunkt einer breiten Öffentlichkeit hervorheben.

Großes NÖN Opening mit 1.000 Besuchern
Mit einem großen Fest feierte die NÖN den Abschluss eines Aufsehen erregenden landesweiten Pilotprojektes: Der Waldviertler Newsroom in Vitis (Bezirk Waidhofen) wurde als gemeinsamer Produktions-Standort für die Waldviertler NÖN Lokalausgaben offiziell eröffnet. 
Die NÖN, angeführt von Herausgeberin Gudula Walterskirchen, NÖN Geschäftsführer Friedrich Dungl, Chefredakteur Walter Fahrnberger und NÖN Waldviertel Chef Markus Lohninger, begrüßte dazu aus einer dichten Schar an Ehrengästen auch Landesrat Ludwig Schleritzko in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Landeshauptfrau-Stellvertreter Franz Schnabl, zahlreiche Mandatare des Bundes und des Landes, Bürgermeister aus den vier Waldviertel Bezirken und natürlich die Vitiser Gemeindechefin Anette Töpfl sowie Diözesanbischof Alois Schwarz, der die Segnung des Newsrooms und des NÖN-Teams vornahm.

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Die zerstörerische Kraft von Social Media

21.06.2019
Die Zukunft ist nicht Blau. Das Werk des Youtubers  Rezo, mit bürgerlichem Namen Yannick mit Wohnort in Aachen,  mit blauem Haarschopf reiht sich nahtlos  in die grenzenlose Freiheit des Internet ein, wo alles möglich ist. Rezo hat mit seinem Beitrag die „Die Zerstörung der CDU“ binnen weniger Tage millionenfache   Klickraten generieren können  und über 15 Millionen Menschen adressiert.
Morgen könnte es von einem anderen Blogger schon die Rinderzüchter, Frauen mit roten Haaren, Bartträger oder die SUV-Autofahrer sein,  gegen die ein bissiger Blogger Massen über das Internet versammeln 
kann. Gab es diese einseitige ohne Kontrolle Medienkommunikation nicht schon in der Vergangenheit? Damals:  Einer unkontrolliert für alle – Heute einer mit Mutmaßungen für die Mobilisierung von Millionen im anonymen Internet?
Das hinterfragenswerte Werk des blauschöpfigen Youtubers Rezo reiht sich nahtlos in die neue Form von Propaganda ein,  die die rechtspopulistische Forderung nach „Wahrheit“ und „Freiheit“, nach engstirnigen nationalen Bedürfnissen, fordert.
Rezo bezeichnet Politiker pauschal als dumm, inkompetent, korrupt und verlogen.
Damit Rezo benutzt  die klassische Demagogie, diesmal halt gegen die CDU. Das Traurige daran ist: Rezo will die faire Auseinandersetzung nicht einmal suchen. Ihm geht es nur um Zerstörung, Niedermachen;  ein sehr gefährlicher Weg der Mobilisierung. Skrupellose Kampagnen – gratis über das Internet verbreitet  – haben Saison. 
Und hoffentlich keine Zukunft.
Für fairen, bezahlten Journalismus ist es niederschmetternd, dass diese selbst ernannten Kommunikatoren die Oberhand zu gewinnen scheinen. Der faire­­­ Diskurs um den Wettbewerb der besten Idee? Mit Fachwissen und Sachkompetenz recherchierte und publizierte Inhalte?
Es gilt Qualitätsjournalismus und die damit verbundenen Regeln und Werte zu verteidigen. 
Tag für Tag. Wettbewerb für die offene, notwendige und erbarmungslos kritische Sicht der Dinge,  für den Aufbruch mit allen fairen sozialen Rahmenbedingungen, bleibt wichtig.
Gegen die Arglosigkeit und die feige, oftmals schäbige anonyme Dummheit, der es heute über das Internet so leicht gemacht wird. Auch die klickende Millionen-Masse der Medienkonsumente braucht geprüfte Inhalte und einen fairen, gültigen Werte- Kanon. 
Die Möglichkeiten des Internet zur freien Meinungsäußerung sollen dadurch nicht eingeschränkt oder gar verboten werden. Allerdings: Wer seine Meinung äußert, steht mit seinem vollen Namen und nicht anonym dafür ein und stellt sich fair und offen auch dem kritischen Dialog über alle Medien-Kanäle. 
Feige sich im Internet zu verstecken, gilt nicht.                 -karma-

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„Robo-Journalisten“ bleiben eine Zukunftsvision

21.06.2019
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Kreative Textarbeit wird noch nicht von „Robo-Journalisten“ übernommen. Foto: © Erhan Astam/Unsplash
Immer wieder ist davon zu hören, dass Algorithmen und künstliche Intelligenzen kreative Arbeiten übernehmen (sollen), etwa die Texterstellung. Aus der Sicht professioneller Texterinnen und Texter darf, frei nach Mark Twain, festgestellt werden: Die Nachricht von unserer Abschaffung ist stark übertrieben. Verlagshäuser werden noch länger auf menschliche Expertise setzen.

Im Frühjahr 2019 wurde das angeblich erste „maschinengenerierte“ Buch veröffentlicht: Es setzt sich auf mehr als 200 Seiten mit dem Forschungsthema der Lithium-Ionen-Batterie auseinander und erschien unter dem Autorennamen „Beta Writer“. Dahinter steckt ein Algorithmus, den Forscher der Angewandten Computerlinguistik an der Goethe-Universität Frankfurt entwickelt haben. Die Publikation ist kostenlos als E-Book erhältlich, durch eine Kooperation mit dem Springer-Verlag allerdings auch tatsächlich als „echtes“, gedrucktes Buch.

Kreativer Geist auf Silizium-Basis?
In der Logik von Springer ist diese Unterstützung nur konsequent. Immer wieder wird etwa Konzernchef Mathias Döpfner dahingehend zitiert, dass er in Algorithmen, künstlicher Intelligenz und „Roboterjournalismus“ (zumindest teilweise) die Zukunft des Publizierens sieht. Wobei – so Döpfner im Handelsblatt – darin keine Bedrohung für journalistische Arbeitsplätze schlummere. Vielmehr ermöglichten diese Entwicklungen neue Projekte, „die wir in analogen Zeiten niemals machen und uns auch nicht leisten konnten“. Dabei nennt er etwa die Fußball-Berichterstattung, welche Springer dank neuer technischer Hilfsmittel z.B. für die zweite und dritte Liga deutlich ausbauen konnte.
Wer dabei auf künstlerische Höchstleistungen hofft – sozusagen auf die „Literatin aus der Steckdose“, den „kreativen Geist auf Silizium-Basis“ – muss zwangsläufig enttäuscht werden. Kreativ sind in diesem Zusammenhang in erster Linie die Menschen, die hinter den entsprechenden Tools stecken: die Linguisten und Programmierinnen, die Entwicklerinnen und Designer.

Das Füllen von 
Content-Lücken
Auf den Punkt bringt es Katharina Schell von der Austria Presse Agentur (APA), wenn sie im „APA Medialab“-Blog schreibt: „Ohne den Redakteur ist und bleibt der Roboter dumm.“ Im konkreten Fall der APA ist dieser Roboter „Egon“, eine Software zur automatischen Content-Generierung. Auch Egon widmet sich mit seinen Texten dem Thema Fußball, trotzdem es bei seiner Konzeptionierung nie darum ging, „einen Roboter für Bundesliga-Spielberichte zu erfinden.“ Denn das könnten die Redakteure in den Verlagshäusern besser, so Schell: „Sie können das Spielgeschehen ganz ohne strukturierten Datenfeed, sondern Kraft ihres Wissens in einer Tiefe schildern, die der höchsten nationalen Liga gebührt. Die Kontextualisierung des Spielverlaufs bis hin zum Wissen über die neue Haarfarbe eines Spielers, der den Ball mit seinem frisch blondierten Schopf ins Tor köpfelt, gehört dazu.“
Allerdings gibt es etwa für „regionale bis hin zu hyperlokalen Begegnungen“ im Fußball ein interessiertes Publikum. Um dieses zu bedienen, fehle in den Zeitungs-Newsrooms allzu oft die Kapazität, wie Schell feststellt: „Ein Beispiel für eine Content-Lücke, die von der Maschine gefüllt werden kann.“ Von der Vorstellung eines tatsächlichen Textroboters, der Meldungen nach Art seines menschlichen Vorbilds schreibt, musste die APA allerdings bereits Abstand nehmen: „Der Maschine ist es egal, ob sie Daten zu zwei Absätzen kombiniert, eine Tabelle zeichnet, einen Tweet absetzt oder einen Live-Ticker befüllt.“ Man müsse ihr jedoch genau sagen, „was sie zu tun hat – und wie“.

Der Textgenerator erschafft nichts Neues
Das ist auch der entscheidende Punkt für das Verständnis der „automatischen“ Textgenerierung. Aus dem „Nichts“, durch eine Art „technische Magie“, entsteht natürlich kein Text: Die künstliche Intelligenz, die uns die (Online-) Zeitungen befüllt, Nobelpreisträchtige Erzählungen verfasst oder auch neue Kochrezepte entwickelt, existiert – zumindest bislang – nicht.
Das bestätigt auch der Test einer entsprechenden Software, den wir bei Jobiqo unternommen haben: Das, was der „Content-Roboter“ an Lesestoff auswirft, muss vorher bereits zur Verfügung stehen. Textgenerierung bedeutet in diesem Sinn, dass vorgefertigte Textbausteine – harte Fakten zu einem Thema und mehrere Variationen von verbindenden Formulierungen – nach bestimmten Regeln verknüpft werden. Das funktioniert sehr gut z.B. für einen Online-Shop, der unterschiedliche Notebook-Modelle verschiedener Hersteller präsentiert. Diesen Geräten gemeinsam ist, dass sie z.B. über bestimmte Speichergrößen (RAM, Festplatten) verfügen; und sie unterscheiden sich wiederum durch die Bauweisen und Größen ihrer Displays.
Diese Hard Facts können relativ einfach über eine Excel-Liste bereitgestellt und der Online-Shop künftig rasch durch neue Modelle ergänzt werden. Deren genaue Darstellung erfolgt dabei über Texte, die einer bestimmten Struktur folgen. Dazu kommt die Kategorisierung etwa nach Speicherart, Verfügbarkeit von Wechseldatenträgern und Schnittstellen, Akkulaufzeit etc. Texte also, die alle nach demselben Muster aus einer vorhandenen Datenbank erstellt werden.

Professionelle SchreiberInnen bleiben noch immer unersetzbar
Die Entwicklung einer solchen Datenbank und der benötigten Verknüpfungsregeln sowie der Art und Weise, wie Texte ausgespielt werden, ist ein immenser Aufwand. Und auch das Befüllen der Software mit den notwendigen Daten, auf denen der Content für den jeweiligen Bedarf generiert wird, benötigt einiges an Arbeit. Der Output wird aber keinen der bis dahin Beteiligten überraschen: Weder wird die Software einen eigenen (journalistischen) Schreibstil prägen noch neue Erkenntnisse präsentieren bzw. bislang unbekannte Schlüsse ziehen können. Wenn wir also z.B. wollen, dass „Hänschen Klein“ etwas anderes tut, als „in die weite Welt hinein“ zu gehen, dann müssen wir uns konkrete Alternativen überlegen: Brennt der kleine Hans mit Irmi durch? Begleitet er Oma in die Kirche? – Nur dann kann die Software, je nach Bedarf, aber bestimmten Regeln folgend, neue Texte generieren.
In Zusammenhang mit unserer Jobboard- und Smart Matching-Technologie haben wir bei Jobiqo bereits viel Erfahrung mit den relevanten Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz gesammelt. In diesem Sinn wissen wir um deren Vorteile – aber auch um die Grenzen ihrer Möglichkeiten. Diese Grenzen lotet auch „Beta Writer“ mit seiner Abhandlung über Lithium-Ionen-Batterien aus: Es handelt sich um eine automatisierte Zusammenfassung und Neukombination bereits vorhandener, themenrelevanter Inhalte. Eine willkommene Unterstützung für die wissenschaftliche Forschung und Weiterbildung – aber keine Methode, um neues Wissen oder kreative Textformen zu schaffen. Oder gar um die Journalistinnen und Journalisten in den Verlagshäusern zu ersetzen.
Abschließend ist somit festzustellen: Zwar können Texterinnen und Texter durch die bereits vorhandenen Software-Lösungen von langweiliger Schreibarbeit nach Schema F – etwa für den erwähnten Online-Shop – befreit werden. Kreative Textarbeit wird aber zumindest mittelfristig nicht von „Robo-Journalisten“ übernommen. Wer daran interessiert ist, sich durch seine redaktionellen Inhalte vom Mitbewerb abzuheben, vertraut weiterhin auf menschliche Expertise. Weshalb wir ein entsprechendes Content-Service auch unseren Jobbörse-Kunden anbieten. Genau das ist hinsichtlich der Suchmaschinen-Optimierung einer Website auch zu empfehlen, wie unsere SEO-Expertin Dajana Doskoc bestätigt: „Es zahlt sich aus, in qualitativ hochwertigen Content zu investieren“, sagt sie in Hinblick auf Google, denn: „Qualität rankt besser!“

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Plattform für das internationale Medienmanagement

21.06.2019
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Die Hansestadt Hamburg – wie immer ein interessanter Event-Standort

Nach dem zu Jahresbeginn 2019 erfolgten Management-Buy-out agiert das Unternehmen ppi Media nun inhabergeführt wieder unter eigener Flagge. Bei seiner Eröffnungsansprache zog ppi-Geschäftsführer Dr. Hauke Berndt ein positives Resümee der unternehmensinternen Umstrukturierungen.  Die Reaktionen bei bestehenden und potenziellen ppi-Kunden seien sehr positiv auf diese Veränderung ausgefallen. Er reflektierte auch die internationale wie auch nationale Marktentwicklung bei Zeitungen und Zeitschriften und deren Nachfrageverhalten nach integrierten Softwarelösungen. Permanente und vorauseilende Software-Entwicklung und der Ausbau des Kundenservice und vor allem Verlässlichkeit stehen dabei auch in Zukunft im Fokus, so Dr. Berndt.

Content-X für integriertes Content-Management

Der größte norwegische Magazin-Verlag Egmont bot ein vielfältiges Spektrum an gelebter Verlags-Integration. Über 700 Magazin-Titel, 800 Ausgaben, mit einem jährlichen Seitenumfangsvolumen von 70.000 Seiten werden flankierend begleitet von 500 Digitalausgaben.  Morten Hansen und Ingunn Kristiansen stellten dabei den fließenden, überlappenden Workflow zwischen Print und Online durch Einsatz von Content-X ins Zentrum seines sehr lebendigen Vortrags. Dieses enorme Produktionsvolumen wird von 150 festangestellten Redakteuren und 300 Freelancern bewerkstelligt. Dabei werden 3 Websites betrieben und 5000 Artikel pro Jahr publiziert.

Günter Ackermann, Stellvertretender Chefredakteur des „Südkurier“, führte aus, wie das Medienhaus mit Content-X seine digitale Strategie gestaltet und durch Visual Stories auch online und auf Mobilgeräten überzeugt. Das Medienhaus Südkurier mit 16 täglichen Regionalausgaben, Wochenblättern und anderen Periodikas  und einem herausfordernden Vertriebsgebiet kann damit neben einer schlanken Printorganisation auch seine digitalen Content-Angebote bestmöglich ausbauen.

Von Pressefreiheit und neuen Geschäftsmodellen 

Senator h. c. Valdo Lehari jr., Verleger des „Reutlinger General-Anzeiger“ und Vizepräsident des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger und Vizepräsident des Verbands Europäischer Zeitungsverleger (ENPA) informierte mit viel Engagement und Herzblut über aktuelle Entwicklungen der Pressefreiheit und Medienpolitik in Deutschland und Europa. 

Bernd Riffel, Geschäftsleiter Druck und Logistik beim Mittelbayerischen Verlag in Regensburg, schilderte wie das Medienunternehmen mit Unterstützung des Bereichs Business Innovation von ppi Media und dem Einsatz innovativer Methoden neue Geschäftsmodelle für seinen Logistikbereich entwickeln konnte. 

Matt Flemming, Enterprise Director of Creative Production and Prepress bei Advance Local, dem drittgrößten Verlag in den USA, zeigte auf, wie der Konzern die Produktion von mehr als 180 Printpublikationen an 14 Druckstandorten mit Softwarelösungen von ppi Media organisiert. Über die Herausforderungen im modernen Anzeigenmarketing sollte Matthias Weidling, Leiter Advertising Innovations beim Zeitverlag Gerd Bucerius in Hamburg, berichten. 

Als Ersatz für den erkrankten Herrn Weidling vom Zeitverlag sprach Karlo Lucic von Hubert Burda Media. Er ist Produktmanager für das von Burda entwickelte „Thunder“: https://thunder.org/about-thunder.

ppi Media entwickelte eine Schnittstelle zwischen diesem Web CMS und Print, aktuell halten Christian Kreutzer von ppi und Karlo Lucic auch einen gemeinsamen Vortrag zum Thema „Online to Print“ auf der beBETA. 

Lokalportal – Die hyperlokale Plattform

Der Unternehmensgründer  von Lokalportal  Sebastian Penthin stellte mit seiner Lösung die Chancen für den lokalen Werbemarkt vor. Durch das Eindringen von Wettbewerbern in den regionalen Anzeigenmarkt wie beispielsweise eBay-Kleinanzeigen, Google, Amazon etc. ist eine klare Digitalstrategie von den Regionalverlagen gefordert. Der USP beim traditionell agierenden Regionalverlag sinkt durch Auflagenrückgänge und Schrumpfung von Werbeeinnahmen seit Jahren während die Erlöse der Digital-Mitbewerber Jahr für Jahr stark wachsen.

ppi als Partner der Medienindustrie

Die aktuelle ppi-Produktpalette wurde von Claus Harders anschaulich präsentiert.

Content-X, Adself und Biloog sind für die geplante Integration aller Verlagsprozesse wertvoll. PlanPag wurde im Sinne einer wirtschaftlichen Vorausplanung mit beispielsweise der Fragestellung „Welchen Umfang kann / will ich mir leisten in Abwägung von Kosten und Erlösen?“  praxisnah präsentiert.

Aktuell abrufbare Planbarkeit und Transparenz hilft dabei mit, eine abgesicherte schnelle Entscheidung treffen zu können.

ppi-Geschäftsführer COO Manuel Scheyda stellte das Portfolio für die Business Transformation bei ppi Media vor. Dabei stehen auch in Zukunft Zeitungen und Zeitschriften und deren digitale Formate, Innovationsberatung und Digitale Services im Fokus der ppi-Bemühungen.


Die 19. ppi Publishing Days konnten wichtige Medientrends und in der Praxis bereits eingesetzte Lösungen zur Steigerung von Effizienz und Wirtschaftlichkeit vermitteln. 

-karma-


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