INFORMATIONEN FÜR DAS TOP-MANAGEMENT DER MEDIEN-INDUSTRIE
21.10.2018

Tageszeitung Trierischer Volksfreund: Print, Online und App mit InterRed

25.09.2018
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Der Trierische Volksfreund, das führende Medienhaus in der Region Trier, setzt für die Produktion seiner gedruckten und digitalen Medien auf die Multi-Channel-Publishing-Lösung InterRed. Sowohl die Tageszeitung als auch diverse Magazine, die Website und die mobile App werden mit ein und demselben Redaktionssystem erstellt, auf dem bereits jetzt drei Verlage parallel arbeiten.
Neues Redaktionssystem – neue Workflows
Das Medienhaus Trierischer Volksfreund erstellt unter anderem die einzige Tageszeitung im Bereich des ehemaligen Regierungsbezirkes Trier und betreibt mit der Website www.volksfreund.de das bekannteste und reichweitenstärkste Nachrichten-Portal für die Region. Gleichzeitig werden diverse Magazine, Wochenblätter, Sonderveröffentlichungen und Beilagen produziert. Der gesamte Workflow für die Erstellung von Print- und Onlineprodukten wird nun über die Publishinglösung InterRed abgebildet. Dazu zählen die Erstellung und Verwaltung aller Inhalte, die DTP- und Layout-Produktion direkt im Browser, die Bildverarbeitung sowie die umfangreiche Recherche in Archivinhalten.
Durch die erfolgreiche Einführung von InterRed wurden gänzlich neue Workflows ermöglicht. So können die Mitarbeiter in der Redaktion flexibel entscheiden, welche Content-Quellen sie verwenden und in welche Ausgabekanäle die jeweiligen Inhalte publiziert werden sollen. Aus bereits existierenden Online-Artikeln können sehr einfach Print-Inhalte erzeugt werden, ebenso umgekehrt. Dies stellt in der täglichen Arbeit einen erheblichen Mehrwert dar. Darüber hinaus verfügt der Trierische Volksfreund nun auch über eine neue Smartphone- und Tablet-App auf Basis von InterRed – sowohl für iOS als auch für 
Android.
Integrierte E-Paper- und News-App mit flexibler Monetarisierung
Aus den bislang zwei einzelnen Apps für E-Paper und News wurde nun eine gemeinsame, integrierte Smartphone- und Tablet-App, die alles vereint. Einer der Hauptvorteile von InterRed AppPublishing ist der modulare Ansatz, bei dem verschiedene App-Inhalte flexibel bis zur All-In-One-Lösung kombiniert werden können. Gleichzeitig sind unterschiedlichste Arten der Monetarisierung möglich. Die neue Volksfreund-App bietet dafür unter anderem ein flexibles, über InterRed konfigurierbares In-App-Kaufsystem, bei dem durch umfangreiche Zugriffsgruppenkonfigurationen beliebige Content-Bundles erstellt werden können. Damit können Inhalte nun wesentlich flexibler gebündelt und monetarisiert werden – ein äußerst innovatives Paid Content Modell.
Mehrere Verlage auf demselben Redaktionssystem
Bei der Einführung des neuen Redaktionssystems wurden alle Zeitpläne eingehalten, um die Umstellung möglichst effizient zu gestalten. Als Teile des Großprojektes der Rheinischen Post Mediengruppe werden weitere Verlage folgen, die damit alle nicht nur auf der gleichen, sondern auf derselben technologischen Grundlage arbeiten werden. Möglich wird dies durch die hohe Flexibilität und Skalierbarkeit der browserbasierten, Cloud-gehosteten InterRed-Lösung.

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Experten blicken auf die Märkte von morgen

25.09.2018
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Die Referenten beim Funkinform Medientag am 15. November 2018 in Münster
Beim Funkinform Medientag 2018 stehen die Märkte von morgen im Fokus. Investoren, Medienunternehmer, Wissenschaftler, Experten aus der IT-Praxis, Verlagsmanager, Journalisten und Software-Entwickler diskutieren über die wichtigsten Branchentrends der Medien-Wirtschaft. Neue Geschäftsfelder für Verlage, das veränderte Nutzerverhalten der Leser und Werbekunden durch digitale Medien, Innovationen im Journalismus, virtuelle Realität und künstliche Intelligenz sind einige der Themen der  Vorträge. 
Der jährliche Branchentreff findet diesmal am 15. November 2018 auf dem Germania Campus in Münster statt. Tagungsort ist dort das Factory Hotel. Funkinform-Geschäftsführer Jens Seidel wird den Medientag um 9:00 Uhr eröffnen. Sechs spannende Vorträge mit jeweils ausführlicher Diskussion schließen sich an. 
Nico Lumma, Managing Partner des Next Media Accelerator (NMA) in Hamburg, sorgt durch Medien-Start-ups für Gründerstimmung. Denn der NMA, den die Deutsche Presse-Agentur initiiert hat, investiert in junge Unternehmen, die interessante Geschäftsideen haben. Aktuell läuft die sechste Investorenrunde. Gefördert werden diesmal sieben Medien-Start-ups aus Deutschland, Finnland, Weißrussland und Spanien. Die Gründer erhalten vom NMA ein Investment, ausführliche Beratung und treten dafür 
Anteile an ihrem Unternehmen ab. 
Prof. Dr. Sonja Kretzschmar, Kom­munikationswissen­schaftlerin am Institut für Journalistik der Universität der Bundeswehr in München, hat Multimedia-Storys, crossmedialen Journalismus und technische Innovationen als Forschungsgebiet. Sie leitet den Newsroom des Instituts für Journalistik und die Lehrredaktion von x-media-campus. Zudem hat sie die Implementierung crossmedialer Produktion in lokalen Tageszeitungen untersucht.
Verena Pohl, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO in Stuttgart, war an der Zukunftsstudie „#ichinzehnjahren – Wie sich Medien- und Lebenswelten verändern“ beteiligt. Das Fraunhofer-Institut entwickelt Geschäftsmodelle für die digitale Transformation. Schwerpunkte sind zukunftsweisende Interaktionen zwischen Mensch und Technik, virtuelle und erweiterte Realität, kognitive Systeme und künstliche Intelligenz.
Niko Thielsch, Director Sales DACH & Nordisc der adjust GmbH in Berlin, weiß, wie man das Nutzerverhalten in Apps erfolgreich analysieren kann. Denn das Mobile Measurement Unternehmen adjust hat dafür eine innovative Software entwickelt. Die Technologie wird vom User quasi huckepack mit der jeweiligen App heruntergeladen und gibt den Verlagen vielfältige Informationen an die Hand – etwa wo der App-User herkommt und wie er sich innerhalb der App verhält. 
Moritz Tillmann, Chief Digital Officer im Medienhaus Lensing in Dortmund, treibt die digitale Transformation der Zeitungen aus dem Medienhaus Lensing konsequent vorwärts. Zu Lensing gehören neben den Ruhr Nachrichten weitere Tageszeitungen, Anzeigenblätter, Zeitschriften und eine Vielzahl regionaler Web-Portale. Für Medienmanagement und Medienproduktion auf allen Publikationskanälen setzt das Dortmunder Medienhaus die DIALOG Software von Funkinform ein.
Dr. Torsten Schwarz, Geschäftsführer der Absolit Consulting in Waghäusel, hat die wachstumsstärksten Marketing-Kanäle im Blick. In seiner aktuellen Studie zeigen sich Social-Media- und Suchmaschinenmarketing als die wachstumsstärksten Marketing-Kanäle. Dr. Torsten Schwarz, der bereits seit 1996 die Potenziale des E-Mail-Marketings untersucht, hat mehr als 1200 Online-Marketing-Verantwortliche aus elf Branchen befragt.
Ein Get-together findet am Vorabend, 14. November 2018, ab 18:00 Uhr statt. Anmeldungen zum Funkinform Medientag sind per E-Mail ewuerz@funkinform.de oder telefonisch unter -49 (0) 7243 595-128 möglich.

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Eine seltene Erfolgsgeschichte

25.09.2018
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Starke Partnerschaft mit Müller Martini: v.l.: Dipl.-Ing. Hans Leuenberger, Prok. Werner Rohrsen, Druckereileiter Niels Rohrsen,
Bernd Sauter, Geschäftsführer der Müller Martini GmbH Deutschland, zog einen Querschnitt über die Lage der deutschen Zeitungs- und Druckindustrie. Schrumpfende Zeitungsauflagen, eine massive Konsolidierung der Zeitungsdruck-Kapazitäten durch Verlagskooperationen finden auch den Niederschlag in einem defensivem Investitionsverhalten der Verlage und Medienhäuser. Für die Lieferindustrie, vor allem den Druckmaschinenbauern und den Versandraum-Dienstleistern eine nach vielen Jahren des weltweiten Wachstums neue Herausforderung, die es zu meistern galt und gilt.

Angebotsvielfalt und hohes Entwicklungstempo
Bei Müller Martini AG, die als Weltmarktführer in Versandraumtechnologie nahezu das gesamte Produktspektrum der Druckindustrie von Zeitungen, Zeitschriften, Buchproduktion und vielfältige Akzidenzprodukte mit hochintegrierten Versandraumlösungen mit weltweit 20 Verkaufs- und Servicegesellschaften, 40 Agenturen und Produktionsstätten in der Schweiz, in Deutschland, in den USA bedient, konnte diese Nachfrage-Delle nach der durch den Kollaps der Lehmann-Brothers ausgelöste Wirtschaftskrise durch konsequente Weiterentwicklung und neuen, innovativen Angeboten kompensiert werden.
Dabei waren die für alle Anwendungsbereiche verfügbaren hochautomatisierte Maschinen sehr hilfreich. In Kombination mit einer intelligenten Konnektivität und einem durchgängigen Workflow spielen sie dabei ihre ganze Stärke aus. Unter der Entwicklungsstrategie Finishing 4.0 werden innovative Lösungen in der Weiterverarbeitung von Digital- und Offsetdruck angeboten.
Volker W. Leonhardt, seit 13 Jahren bei Müller Martini als Vertriebsdirektor International tätig, kann dennoch eine positive Bilanz für die aktuelle weltweite Marktstellung von Müller Martini ziehen. Durch die breite und sehr nahe an den Kundenbedürfnissen operierende Angebotsvielfalt können neben Neuabschlüssen beispielsweise auch hochintegrierte webgestützte Wartungskonzepte anbieten, die die Wirtschaftlichkeit der Versandraum-Abläufe und die Produktionssicherheit weiter erhöhen.
Die Anforderungen an den Versandraum als Profitcenter steigen weiter, so Leonhardt. Während die Anzahl der Beilagen und Beilagen-Sorten erfreulicherweise zunimmt, werden die zu belegenden Zonen immer regionaler, lokaler und hyperlokaler und damit immer kleinteiliger.
Dieses verstärkt geforderte Feinzoning, wenn zum Beispiel eine Bäckerei oder ein lokaler Lebens-Mittelsupermarkt nur in der unmittelbaren Nähe Werbung platzieren und versenden möchte, stellt den Verlag und noch mehr den Druckerei-Dienstleister im Versandraum und der angeschlossen Vertriebs-Logistik vor große Herausforderungen. 
Integrierte Workflow-Systeme, die auch die Produktionsplanung und eine vorauseilende Produktionskontrolle beinhalten, garantieren trotz hyperlokalen Ausgabenzuschnitten eine bestmögliche Wirtschaftlichkeit und Produktionssicherheit im Versandraum.

NewsGrip F – ein visionäres Konzept feiert Weltpremiere
Der universelle Klammertransporteur NewsGrip F als Rückgrat des Versandraumes überzeugt bei Oppermann mit seiner Schnelligkeit, Prozess-Sicherheit sowie Flexibilität und Wirtschaftlichkeit. Dank breiter Klammern garantiert er einen besonders sorgfältigen und sicheren Transport der Zeitungen und Semi-Commercials direkt ab Rotation bei Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 100.000 Takten pro Stunde.
Für die sichere Bearbeitung von formatflexiblen Beilagen in das Tabloid-Hauptprodukt ist der Klammertransporteur als ideale Lösung anzusehen. Er bietet ein 
- Schlankes und flexibles Konstruktionsprinzip von Profil und Kette
- Produktschonende, sanfte Übergabe in die Annahmestation
- Robuste, breite Klammer für einen stabilen und sicheren Weitertransport
- Optimale Kraftverteilung mit Radial- und Linearantrieben

1,2 Mrd. Beilagen-Volumen pro Jahr - Höchste Anforderungen an den ProLiner 
Das Einstecksystem ProLiner ist auf gestiegene Praxisanforderungen und auf den individuellen Bedarf von Zeitungsbetrieben jeder Größen­ordnung ausgelegt. Dank der offenen Systemarchitektur lässt sich der ProLiner flexibel erweitern. 
Ein besonderes Geschäftsmodell, bei dem der hochintegrierte Müller-Martini-Versandraum die tragende Rolle spielt. Der eigentliche Träger dieses ganzheitlichen Erfolgsmodells stellen die Wochenzeitungen von Oppermann dar. Ein relativ dünnes Trägerprodukt von 32 Seiten im Berliner Format ist das Trägermedium von bis zu 19 Supplements, die – ins dafür schwierige Tabloid-Format – automatisch eingesteckt werden können. Vorbei an Werbe-Verweigerern direkt in die Haushalte mit längerer Verweil- und damit Mediennutzungszeit. 

Connex-Mailroom für das Daten- und Prozessmanagement
Mit dem Connex.Mailroom wird bei Oppermann die Grundlage für eine reibungslose Produktion und hohe Produktionstransparenz geschaffen. Dabei können große Datenmengen binnen weniger Sekunden importiert werden und lassen sich im System bearbeiten und optimieren.

Konsolidierungen für die Zeitungswelt der Zukunft
Das Gastreferat der Sonderklasse bei diesem Müller-Martini-Zeitungs-Event hielt Christoph Rüth, Geschäftsführer der Madsack Mediengruppe. Mit hochkarätiger Offenheit und umfassend strukturierter Vorausschau bot er einen tiefgreifenden Überblick über die Veränderungen des Zeitungsmarktes. Die Madsack Mediengruppe setzt auf ihre Kernkompetenz Qualitätsjournalismus. Recherchieren – Aufklären – Informieren – Unterhalten müssen dabei unter den Kriterien des seriösen Qualitätsjournalismus angelegt sein. 
Bei der Madsack Mediengruppe werden die Kernkompetenzen innovativ gefördert und weiter ausgebaut. Medienmodelle wie bei der „Washington Post“ mit einem eigenen Redaktions- und Content-Management-System werden dabei als beispielhafte Vorbilder in die eigene strategische Ausrichtung angesprochen.
Das Redaktionsnetzwerk Deutschland stellt eine beispielhafte Lösung für die Konsolidierung und Bündelung von wertvollen Ressourcen nicht nur innerhalb der Madsack Mediengruppe wertvoll recherchierte Inhalte sondern auch Drittkunden zur Verfügung. In naher Zukunft wird auch mit der Verlagsgruppe DuMont kooperiert.
Funktionierende Bezahlmodelle für digitale Content-Vermarktung  sieht Christoph Rüth derzeit (noch?) nicht.

Oppermann – wie regionales Druck-Marketing erfolgreich funktioniert
In seiner 114-jährigen Unternehmenshistorie wurde das in Familienbesitz operierende Unternehmen immer wieder weiter entwickelt. Das Unternehmen Oppermann befindet sich in der 4. Generation in Familienbesitz der Familien Schäffer und Nagel. Gegründet 1914 als kleiner Buchdruckerei-Akzidenz-Betrieb wurden alle Entwicklungsschritte vom Bleisatz bis zum rechnergesteuerten Lichtsatz bis hin zur CtP-Produktion und hochintegrierten Druckmaschinen und Versandraumanlagen immer frühzeitig erkannt und umgesetzt.
Seit nunmehr 33 Jahren ist die Oppermann Druck- und Verlagsgesellschaft als Lohndrucker für kleine und mittlere Verlage in Niedersachsen tätig.  Mit der Entscheidung der Mediengruppe Madsack, den Druck ihrer Tageszeitungen zu Oppermann-Druck in das Druckzentrum Niedersachsen auszulagern und dabei in den Ausbau des Druckzentrums in Rodenberg rund 30 Millionen € zu investieren, wurde ein neues Kapitel in der Unternehmens-Historie aufgeschlagen. 
Damit wurde der Weg für einen richtungsweisenden Entwicklungsschritt und aufbauende Zukunftssicherung für das Druckhaus Oppermann frei.  Dabei stellt sich das Unternehmen heute auch der digitalen Herausforderung mit der Überzeugung, dass der regionale Medienmarkt auch in Zukunft von für die Kunden maßgeschneiderten Printprodukten versorgt werden kann.
Das seit Jahrzehnten von Kleinstbetrieb zum mittelständischen Verlags- und Druckunternehmen Oppermann bietet dafür ein wegweisendes Konzept. Vorausschauende Investitionsplanung, offensive Marktbearbeitung und permanente Optimierungen in den Abläufen im Verlag und in der Druck- und Versandraumtechnik bilden die Basis für nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg.

Umfassende Medienkompetenz
Vom Steinhuder Meer bis zum Doktorsee, vom Kalletal bis zum Hermannsdenkmal bis in den Landkreis Minden erstreckt sich das Verbreitungsgebiet der Anzeigenzeitungen aus dem Hause Oppermann Druck und Verlag. Dabei kommen die Kunden aus einem Umkreis von 250 Kilometern.  Am Beispiel des Schaumburger Wochenblatt Auflage 74.995 Expl., Wunstorfer Stadtanzeiger, Auflage 32.000 Expl., Lippe Aktuell Auflage 149.860 Expl. und Minden Kurier, Auflage 70.017 Expl.,  wird das umfassende Leistungsportfolio von Oppermann Druck und Verlag deutlich. Von der Redaktion, Anzeigenannahme, Layout und Druck wird alles in Eigenregie mit sehr schlanken Abläufen hergestellt.
Zusätzlich werden 20 Zeitungstitel im Lohndruck nach den von den Verlagen beigestellten Druckdaten hergestellt und mit beigestellten Supplements endgefertigt.
Über 2 Millionen Beilagen druckt das Unternehmen pro Woche selbst, die anderen Beilagen werden von verschiedenen Akzidenz-Rollenoffsetdruckereien mit unterschiedlichen Formaten, Dicken und Papierqualitäten angeliefert. 
Die Verlegerfamilie Schäffer/Nagel druckt im Druckzentrum Oppermann vorrangig Anzeigenzeitungen bis zu 32 Seiten im Berliner Broadsheet-Format. In Spitzenwochen werden pro gedruckter Anzeigen-Zeitung bis zu 19 Beilagen im Müller-Martini-Versandraum eingefügt.
Druckzentrum Niedersachsen – Dienstleister für die Mediengruppe Madsack
Die Konzentration bei den traditionellen Zeitungsdruckhäusern nimmt aufgrund sinkender Auflagenzahlen und rückläufiger Anzeigenumsätze zu. Im Gegensatz dazu wächst das Druckhaus Oppermann weiter. 
Als Druckdienstleister der bundesweit operierenden Mediengruppe Madsack sind beim in den Unternehmensverbund Oppermann integrierten Druckzentrum Niedersachsen weitere Wachstumsperspektiven gegeben. Die dafür notwendigen Maschineninvestitionen wurden vorauseilend von der Mediengruppe Madsack übernommen. Oppermann Druck und Verlag stellte für die Realisierung des Druckzentrums das Grundstück und die erforderlichen Dienstleistungen für den Druck und Versand im Gegenzug zu einer langjährigen Druckvereinbarung zur Verfügung.
Nach 10 Jahren gehen dann die angeschafften Maschinen in das Eigentum von Oppermann Druck und Verlag über.
Mit den Tageszeitungen Hannoversche Allgemeine (Auflage 125.000 Expl.) und Neue Presse (Auflage: 60.000 Expl.) wie auch dem Göttinger Tagblatt (Auflage 55.000 Expl.) sowie der Hildesheimer Zeitung (Auflage: 40.000 Expl.) und einem variierendem Volumen an einzusteckenden Beilagen sind hier tagesaktuell produk­tionstechnisch anspruchsvolle Dienstleistungen zu erbringen.
Heute ist das Druckhaus Oppermann in Korrelation mit dem Druckzentrum Niedersachsen Niedersachsens größte Zeitungsdruckerei. Der neue Teil des Druckzentrums bietet auf 7000 m2 Raum für eine Zeitungsdruckerei mit 2 KBA-Commander-CL-Druckeinheiten mit 2 x max 32 Seiten im Rheinischen Broadsheet-Berliner-Format mit 4 Rollenwechslern, 4 Türmen und 2 Falzapparaten und 2, ab Januar 2019 3, hochintegrierten ProLiner-Versandraumlinien von Müller Martini.

CtP: 2000 Druckplatten täglich
In der hochmodernen Druckvorstufe von Krause-Biagosch gibt es täglich viel zu tun. Die Krause-CtP-Belichter sind nahe an den Rotationen platziert; ein speziell ausgebildeter Student stellt tagsüber die Plattenproduktion sicher. In der Nachtschicht belichten die Rotationsdrucker ihre benötigten Platten zum Druck in eigener Verantwortung. 
2 Krause PlateStream Multiformat mit Geschwindigkeiten von ca. 300 Platten pro Stunde (gedrosselt) kommen dafür zum Einsatz. Die Belichter verfügen mit 2 Palettenplätzen und Panoramakassette je über eine Plattenkapazität von 6.030 Druckplatten, können aber auch aus Trolleys belichten. Die intuitive CTP Steuerung mit  perfekter Anbindung an den BlueFin Prozessor und Workflow- oder Wartungssysteme gewährleisten höchsten Automatisierungsgrad und eine unterbrechungsfreie CTP Produktion.
Im vorhandenen Druckzentrum Oppermann werden 2 KBA-Journal im Berliner  Format und 2 Müller-Martini-Versandraumlinien SLS 300 betrieben.

KBA-Commander-CL – erfolgreich im Praxiseinsatz
Mit den 2 Commander CL-Linien setzte Oppermann Druck und Verlag auf die seit ihrer Markteinführung im Herbst 2011 erfolgreichste 4/2-Achterturmrotation in der mittleren und oberen Leistungsklasse. Dabei überzeugt die  CL-Variante der Commander mit bedienungsfreundlichen H-Druckeinheiten.
Das kompetente „Oppermann-Urgestein“ Prok. Werner Rohrsen, seit 53 Jahren im Unternehmen tätig, zeigt sich beeindruckt von den KBA-Commander-CL-Drucklinien: „Wir produzieren mit 42.000 Exemplaren pro Stunde netto. Und die reine Druck-Makulatur-Quote ist bei unseren vielen Wechseln sensationell niedrig. Mit unserem dabei verfügbaren KBA-Automatisierungspaket arbeiten wir in der täglichen Praxis sehr wirtschaftlich.“

Krise bei den Printmedien? 
Bei Oppermann ist davon keine Rede. Starke und langfristig stabile Partnerschaften – wie am Beispiel mit Müller Martini demonstriert - bieten dafür die notwendigen Voraussetzungen. Die 3. Müller-Martini-ProLiner-Linie wird derzeit installiert und wird zu Jahresbeginn 2019 in Betrieb gehen. Damit weiteres Wachstum im Beilagengeschäft auch technisch sicher machbar ist. Eine selten gewordene Erfolgsgeschichte – richtig und strategisch frühzeitig vorausgedacht. 
Mit starken, innovativen  Partnern in kurzer Imple­mentierungsfrist erfolgreich realisiert.
Print lebt im Oppermann-Druckzentrum in Rodenberg - mit Zukunft! 
-karma-

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Die Passauer Neue Presse führt das Shop-Portal „WebStore “ von alfa Media ein

25.09.2018
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Die  Passauer  Neue  Presse  GmbH  (PNP)  ist  eine  Regionalzeitung  der  Verlagsgruppe Passau GmbH und hat ihren Sitz in der Dreiflüssestadt Passau, wo Donau, Inn und Ilz an der Ortspitze zusammenfließen. Die PNP-Gruppe ist Herausgeber der Passauer Neue Presse, sowie 20 weiterer lokaler Ausgaben, die neben den Tageszeitungen auch mehrere Wochenzeitungen  herausgibt.  Mit  ihren  Lokalausgaben  erreicht  die  PNP  täglich  über 475.000 Leser in Bayern. Durch ihre Beteiligungen in Deutschland und Polen ist die Verlagsgruppe Passau einer der größten Herausgeber regionaler Tageszeitungen in Europa. In den letzten Jahren kamen weitere Zukäufe hinzu. So wurden  das Trostberger Tagblatt, der Traunreuter Anzeiger sowie die Altbayerische Heimatpost erworben. Die Anteile bei der Südostbayerischen Rundschau wurden komplett übernommen. 2014 baute die Passauer Neue Presse ihre Position in Oberbayern weiter aus und übernahm das Reichenhaller Tagblatt und den Freilassinger Anzeiger. Der Donaukurier in Ingolstadt gehört seit letztem Jahr ebenfalls zur Mediengruppe.

Für die zukünftige Bearbeitung des Werbemarktes hat sich die PNP für die Einführung einer Weiterentwicklung des bereits von alfa Media im Einsatz befindlichen Shop-Portals entschieden. Mit dem neuen alfa WebStore steht für den Nutzer die Gestaltung der Anzeige im Mittelpunkt. Durch einfache und nutzerführende Gestaltung der Oberfläche wird der Nutzer durch den Bestellprozess geführt, ohne den Fokus auf die Anzeigengestaltung zu verlieren. Der Nutzer soll Spaß an der Gestaltung der Anzeige, der Visitenkarte, der Hochzeitskarte, dem Werbeflyer und anderem haben. Angelehnt an aktuelle Store-Designs verbindet alfa WebStore eine übersichtliche Navigation mit klaren Themenwelten und leicht erlernbaren Strukturen. Die Menüführung ist einfach und selbsterklärend. Es lassen sich ohne jegliche Einarbeitungszeit hervorragende Ergebnisse erzielen. Die Ergebnisse sind sofort sichtbar und einsetzbar. Das Design ist außerdem responsiv und damit auch für mobile Endgeräte geeignet. Der Verlag kann die Anwenderoberfläche gemäß dem Corporate Design über GUI und CSS anpassen. Eine Stärke des neuen Konzeptes liegt in den Möglichkeiten des Upsellings. Entscheidet man sich für eine gewünschte Gestaltung, werden vor dem Kaufen zusätzlich eine oder mehrere Alternativen zum gewünschten Artikel 

angeboten.

Im   alfa  WebStore   wird   diese   Funktionalität   für   Anzeigen,   Visitenkarten   und   Flyer automatisch, komfortabel und systemseitig durch einen Serverprozess unterstützt. Dabei werden bereits erstellte Texte 1:1 übernommen und in das Upselling-Muster übertragen. Durch die Integration des HTML5-Editors alfa Stylo kann der Nutzer im WYSIWYG- Modus die Gestaltung der Anzeige vornehmen. Jederzeit kann der Nutzer auch zu anderen Anzeigenlayouts wechseln, ohne seine Texteingaben zu verlieren. Die Einbindung gängiger Bezahlplattformen (z. B. PayPal) ist ebenso möglich, wie die bekannten Bezahlarten per Bankeinzug.


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