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20.09.2018

Smartphones und Tablets machen Kinder dick und nervös

08.08.2018
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Hyperaktivität. Fettleibigkeit. Störungen von Konzentration und Sprachentwicklung. Das können die Folgen sein, wenn Kinder täglich Smartphones oder Tablets benutzen. Zu diesem Ergebnis kommt die neue „Blikk-Studie“ des Gesundheitsministeriums, die sich mit den Folgen der Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen beschäftigt und die die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, kürzlich in Berlin vorgestellt hat.
Die Studienergebnisse zeigen bei Babys und Kleinkindern bis zu einem Jahr Fütter- und Einschlafstörungen, wenn die Mutter während der Säuglingsbetreuung digitale Medien nutzt.

Jugendliche können eigene Mediennutzung nicht kontrollieren
Im Alter zwischen zwei und 13 Jahren zeige sich bei einer täglichen Nutzung digitaler Medien von mehr als einer Stunde motorische Hyperaktivität, berichtet die „Passauer Neue Presse“. Auch gebe es Zusammenhänge zwischen Lese-, Rechtschreib- und Aufmerksamkeitsschwäche, Aggressivität sowie Schlafstörungen und einer fehlenden Kompetenz im Umgang mit digitalen Medien. Dies sei vor allem bei Kindern zwischen acht und 14 Jahren der Fall.
Bei den über 13-Jährigen stellte die Untersuchung zudem einen erhöhten Genuss von Süßgetränken und Süßigkeiten sowie eine Zunahme des Body-Mass-Index fest. Ein „nennenswerter Teil“ der befragten Jugendlichen gab an, Probleme zu haben, die eigene Internetnutzung zu kontrollieren. Befragt wurden knapp 6.000 Eltern und deren Kinder.

Medienkompetenz vorleben, Kinder stärken
Dabei zeigte sich auch: Bereits drei Viertel aller Kinder im Alter von zwei bis vier Jahren spielen täglich 30 Minuten mit Smartphones. In den Händen von Kleinkindern hätten Smartphones und Tablets überhaupt nichts zu suchen, sagte Mortler der „Passauer Neuen Presse“. Den Zeitungen der Funke-Mediengruppe sagte die Drogenbeauftragte, den Eltern käme eine entscheidende Bedeutung zu. Sie müssten Medienkompetenz vorleben und Kinder auf dem Weg in die digitale Welt begleiten.

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