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16.09.2019

Wie digitale Bildung langsam in die Schulen findet

16.08.2019
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Das Problem kennt man von Abenden, an denen sich Eltern mit anderen Eltern über die Smartphones ihrer Kinder fetzen. Irgendwann fragt dann jemand: Kennt ihr einen Ratgeber, der über Digitalisierung und Kindheit aufklärt? Kennt aber keiner.
Jüngst wurde die Frage auch im #Twitterlehrerzimmer gestellt. Unter diesem Hashtag versammeln sich auf dem Kurznachrichtendienst Lehrerinnen und Lehrer und all jene, die „irgendwas mit Medien“ machen. Dieses Mal gab es eine Antwort, sie kam von Jöran Muuß-Merholz. Er empfahl das Buch „Netzgemüse“ über die „Generation Internet“. Es stammt aus dem Jahr 2012.
Ernsthaft? Jöran Muuß-Merholz, der bestinformierte Bildungsdigitalisierer des Landes, der sogar eine Agentur zum Thema betreibt, empfiehlt ein Buch, das 2015 zwar aktualisiert wurde, dessen Grundlage aber sieben Jahre alt ist? Wenn er nach aktuellen Tipps zu Jugendlichen im Netz gefragt wird?
Sieben Jahre, das liegt netztechnisch gesehen kurz hinterm Mittelalter. 2012 hatte erst ein Drittel der Jugendlichen ein Smartphone mit Internet-Flatrate. 80 Prozent der Jugendlichen verschickten noch SMS und nutzten noch einen MP3-Player. Und die Kanzlerin sollte erst ein Jahr später ihr viel verspottetes „Das Internet ist für uns alle Neuland“ 
aufsagen.
Heute haben bereits bei den 12-Jährigen 95 Prozent ein netzfähiges Smartphone – MP3-Player kennen sie nicht mehr. Sie haben einem ganzen Ökosystem von Audio- und Streamingdiensten Platz gemacht. Und wer noch Neuland sagt, gilt als Hundertjähriger, der besser aus dem Fenster steigen sollte.
Haben Schulen die vierte Kulturtechnik in ihren Lehrplänen?
Dass Eltern in Sachen Internet und Social Media hilflos sind, ist nicht neu. Aber wie steht es um die Schulen? Immerhin ist es ihr Auftrag, Kinder kompetent für Leben und Beruf zu machen. Haben deutsche Schulen die vierte Kulturtechnik neben Lesen, Schreiben und Rechnen schon in ihre Lehrpläne aufgenommen? Die Antwort lautet: Jein.
Ja, weil sie sukzessive eine Blaupause der „Konferenz der Kultusminister“ (KMK) – das ist die Versammlung der Schulminister der Länder – in ihre Lehrpläne übertragen. Und nein, weil die KMK noch nicht darüber Auskunft geben kann, welches Bundesland damit schon fertig ist.
2017 haben die Kultusminister ihren Leitfaden „Bildung in einer digitalen Welt“ verabschiedet; jetzt, im Jahr 2019, wird der aktuelle Stand überprüft. Ihre Umfrage ist übrigens nicht öffentlich. Warum? Die Länder lieben solche Vergleiche nicht, weil in Medien daraus eine für sie schlechte Bewertung werden könnte. Ihren Schülern nötigen sie Ziffernnoten auf – aber selber scheuen sie diese.
Mit Lehrplänen schreibt ein Land die Inhalte fest, die Lehrer in Schulen vermitteln müssen. Für die Digitalisierung sind diese Pläne wichtig, seitdem der Digitalpakt Anfang des Jahres unter Dach und Fach gebracht wurde. Er stellt fünf Milliarden Euro zur Verfügung, mit denen die Länder endlich ihre Schulen flächendeckend digital aufpäppeln können. Höchste Zeit also, dass das Thema in den zentralen Lehrkanon aufgenommen wird.
Eine Umfrage von Übermedien bei wichtigen Bundesländern ergibt: Bayern und Sachsen, die Dauer-Klassenbesten bei Pisa, haben gerade ihre Lehrpläne mit digitalen Inhalten und Methoden versehen; das bevölkerungsreichste Bundesland NRW hat das Digitale in den Lehrplan für das neue G9-Gymnasium geschrieben – und will es in die anderen Lehrpläne ausrollen. Mecklenburg-Vorpommern, das in zwei Digitalausschüssen von Bund und Ländern federführend vertreten ist, teilt mit, dass „seit 2018/19 der Rahmenplan ‚digitale Kompetenzen‘ greift, der für alle Schularten, Fächer und Klassenstufen gilt“.
Smartphones im Klassenzimmer – ja oder nein?
Symbol der digitalen Bildung ist das Handyverbot. Noch heute scheiden sich die Geister, ob „Bring your own device“ pädagogische Leitlinie sein soll, also dass jedes Kind sein eigenes Smartphone im Unterricht einsetzt. Oder sich die Doktrin des französischen Präsidenten Emmanuel Macron durchsetzen wird: Mobiltelefone sind strengstens untersagt – bis die Lehrer bitten, sie zu nutzen. Allerdings spannt sich das Universum digitalen Lernens inzwischen weiter – es geht um Chancen wie Risiken.
Der Autor
Christian Füller ist Journalist und Pisaversteher. Er war Redakteur bei der taz, unter anderem verantwortlich für das Bildungs-Ressort, und Chefredakteur der Wochenzeitung „Freitag“. Außerdem publiziert er zum Thema sexuelle Gewalt gegen Kinder.
Mit Chancen sind die bisweilen fantastischen Formen von Kooperation und Kreativität gemeint. Also zum Beispiel, dass Schüler (und nicht etwa Verlage und Lehrer) multimediale Schul-„Bücher“ mit Fotos, Videos, Grafiken selbst herstellen – und zwar personalisiert, das bedeutet, jedes E-Book sieht dann anders aus. Oder über eine Schulcloud gemeinsam an Projekten arbeiten. Oder mit papierlosen Ranzen in die Schule kommen. Oder auch von unterschiedlichen Lernorten gemeinsam an Aufgaben arbeiten. Oder, oder, oder.
Die Risiken werden von den Nerds gern unter den Teppich gekehrt, auch im KMK-Papier nennt man sie lieber Herausforderungen. Aber sie gehören, natürlich, in den Unterricht: etwa dass Schülerinnen und Schüler „Fakenews“ enttarnen können, ihr Smartphone auch als Datenkrake begreifen und WhatsApp nicht einfach als neue gefährliche Waffe im Mobbingkrieg nutzen. Schüler sollten auch kapieren, dass Social Media Kontaktrisiken mit sich bringt: Tiktok ist also nicht nur eine lustige Tanz- und Musik-App, sondern ein Eldorado für Pädokriminelle. Das alles zählt zu digitaler Bildung.
Gute Grundlage: KMK-Papier mit „progressivem Ansatz“
Das gemeinsame Papier der Kultusminister mit dem Titel „Bildung in der digitalen Welt“ gilt auch unter eingeschworenen Digitalisten als gute Grundlage. Die Münchener Grundschul-Professorin Uta Hauck-Thum etwa lobt im Gespräch mit Übermedien, dass die Kultusbürokratie sich von ihrer üblichen „instrumentellen Perspektive“ befreit hat. Das heißt, das Papier zähle nicht nur Endgeräte und Hardware als neue Instrumente des Lernens auf, sondern enthalte einen progressiven Ansatz.
„Das Rollenverständnis des Lehrers als des allwissenden Anleiters wird hinterfragt“, sagt Hauck-Thum. „Auch die Linearität des Lernens wird aufgebrochen.“ Sie meint damit, dass Lehrkräfte und Nachschlagewerke für sie keine Instanzen einer zeitgemäßen Bildung mehr sind. Die Professorin gehört zu den bekanntesten Vorreiterinnen einer digitalen Schule, in der es Klassenzimmer nicht mehr gibt.
Aber auch ein Pragmatiker wie Andreas Hofmann kann mit den Leitlinien der KMK etwas anfangen. Hofmann tourt quer durch die Republik, um Lehrer fortzubilden. Er ist sozusagen an der Front, wo nicht nur digitale Evangelisten vor Freude jauchzen, sondern Studienräte in der Fortbildung die Arme verschränken. „Es ist gut“, sagt Hofmann, „dass digitale Anwendungen und Methoden nicht mehr nur optional sind. Manches muss eben dienstlich angeordnet werden“. Und korrigiert sich sogleich, damit es niemanden verschreckt: „Wir müssen vorleben, motivieren – und Strukturen stellen, die gesetzt sind.“
In dem Papier selbst würdigen die Kultusminister digitale Bildung als eine neue Kulturtechnik, „die ihrerseits die traditionellen Kulturtechniken“ ergänze und verändere. Die Kultusminister wollen kein eigenes Fach „Digitale Bildung“ oder „Medienkunde“ einführen, sondern das Thema quer über alle Fächer zugänglich machen. Das reproduktive Lernen trete hinter das „kritische und kreative Lernen“ zurück. So steht es jedenfalls da. „Die lernbegleitenden Funktionen der Lehrkräfte gewinnen an Gewicht“. Bis 2021, lautet das Ziel der KMK, soll jeder Schüler und jede Schülerin eine digitale Lernumgebung nutzen können. Und dann kommt ein Zwischensatz, der es in sich hat: „Wenn es aus pädagogischer Sicht im Unterrichtsverlauf sinnvoll ist“.
Hauck-Thum: „Lernen nimmt ganz andere Formen an“
Da schlagen Nerds sofort Alarm. Die Formel insinuiert, dass man eine digitale Lernumgebung wie einen Overheadprojekter in die Klasse trägt – sofern sie im Unterricht gebraucht wird. Oder man lässt es halt sein. Auf digitale Bildung ist das aber nicht anwendbar. Sie ist nicht irgendein Endgerät, eine digitale Tafel oder dergleichen, die man ein- und wieder ausknipsen kann.
Diskutieren Sie mit!
Was meinen Sie? Wie sollte Digitale Bildung an Schulen aussehen? Und was sollte in Lehrpläne aufgenommen werden? Vielleicht haben Sie ja selbst Einblicke als Lehrer*in, Schüler*in oder Eltern. Diskutieren Sie mit in den Kommentaren unter dem Text!
„Das eigentliche Problem ist die bestehende Lernkultur, die seit dem 19. Jahrhundert vorherrscht und die in den Köpfen der Menschen stabil ist“ – so formuliert es Hauck-Thum. „Es reicht sicher nicht, innerhalb dieses Verständnisses von Lernkultur Klassenzimmer zu digitalisieren. Wir müssen verstehen, dass Lernen eine ganz andere Form annehmen kann und auch annimmt.“ 
Digitale Bildung in Lehrpläne hineinzuschreiben fiel der Kultusbürokratie leicht. Es freilich in die Köpfe von rund 800.000 Lehrerinnen und Lehrern einzupflanzen, ist die eigentliche Herausforderung. Fast alle, die Übermedien gefragt hat, sehen da massive Probleme.
„Das müsste ja eine gigantische Fortbildungsinitiative sein“, sagt etwa Günter Steppich. Der Wiesbadener Lehrer befasst sich seit über 20 Jahren mit Medienpädagogik. Er ist immer positiv und seine Website eine Fundgrube der guten, kritischen Medienerziehung. Nur beim Thema Weiterbildung ist er etwas verzweifelt: „Wir haben einfach nicht genug Lehrer mit entsprechenden Kompetenzen, die die Fortbildungen für die Kolleginnen und Kollegen halten könnten.“
Und wie sollten Lehrpläne aussehen
Tatsächlich ist es so, dass sich zwei Arten von Weiterbildung gegenüberstehen: die Kurse der Lehrerbildungsinstitute, die oft im alten Trichterstil gehalten sind; und freie Fortbildungen, wo kleine Gruppen sich gleichberechtigt mit Apps und Social Media befassen. Sie lernen dort, wie man mit Schülern Stop-Motion-Filme dreht oder die Platine Calliope so programmiert, dass sie Feinstaub messen kann. Fragt man den Freien Trainer Hofmann, wie man diese Inhalte in staatlich gelenkte Seminare bekommt, sagt er: „Leute mit einem Mindset der 1990er Jahre dürfen nicht mehr darüber bestimmen, wie Fortbildung und Lehrerausbildung laufen.“
Und wie sollten die Lehrpläne aussehen? Günter Steppich sagt, das sei nicht schwer zu beschreiben: Es dürfe nicht zu konkret sein, denn die digitale Welt sei schnelllebig. „Da müsste man ja alle paar Wochen aktualisieren. Was nutzt mir eine Handreichung zu Social Media, wenn da noch Facebook dominiert. Die angesagten Plattformen heute sind Instagram und Tiktok – und auch das kann sich ganz schnell ändern.“
Steppich ist von Haus aus Sport- und Englischlehrer. Zur Medienpädgogik kam er, als er 1995 Vertrauenslehrer wurde. Da kamen immer wieder Schüler mit Medienproblemen zu ihm: „Können Sie mir helfen, ich bin da in was reingeraten.“ Schüler sind bis heute sein wichtigste Informationsquelle, sagt er: „Wenn ich nicht nebenbei normaler Lehrer wäre, würde ich gar nicht erfahren, was es Neues gibt.“ Was würde in seinem idealen Lehrplan für digitale Bildung stehen? „Dass die Lehrkräfte am Ball bleiben sollen. Das ist das Wichtigste.“ Und Andreas Hofmann sagt: „Wir befinden uns nun mal in einer Zeit, in der es Krücken und Brücken braucht, um den Übergang in die digitale Lernwelt zu schaffen.“
Was steht drin? Beispiele aus den Lehrplänen
„Die Schülerinnen und Schüler können mediale Darstellungen als Konstrukt identifizieren, die Darstellung von Realität und virtuellen Welten beschreiben und hinsichtlich der Potenziale zur Beeinflussung von Rezipientinnen und Rezipienten (u.a. Fake News, Geschlechterzuschreibungen) bewerten.“
Ein konkretes Beispiel für eine digitale Kompetenz aus einem aktuellen Lehrplan. Es ist der im Fach Deutsch für das neue neunjährige Gymnasium in Nordrhein-Westfalen und tritt in wenigen Tagen in Kraft. Und es werden Hunderte folgen – nicht nur in NRW. Denn die Bundesrepublik wird gerade überschwemmt von Lehrplänen mit Hinweisen auf Bildung für eine digitale Welt. Die Kultusminister schreiben sukzessive Ziele, Kompetenzen und Tools digitalen Lernens in die Pflichtenhefte ihrer Schulen. Ein paar Fundstücke aus ausgewählten Bundesländern:
Mecklenburg-Vorpommern hat bereits 2018 den „Rahmenplan Digitale Kompetenzen“ in Kraft gesetzt. Darin heißt es, Schülerinnen und Schüler sollen „Risiken und Gefahren in digitalen Umgebungen kennen, reflektieren und berücksichtigen“. Dazu zählt, „das Internet als Ort offener und versteckter politischer Manipulation und Geschichtsfälschung“ zu kennen und aufzudecken. So steht es im übergeordneten Lehrplan, der auf 38 Seiten Hinweise zu digitaler Bildung enthält.
Allerdings gibt es in Mecklenburg-Vorpommern für die ein­zelnen Schulformen und -fächer noch keine Lehrpläne, in denen digitale Bildung bereits im Detail ausgeführt wäre. Wie das aussehen könnte, lässt sich am Beispiel des Lehrplans für Biologie der gymnasialen Oberstufe sehen, der gerade entworfen wird. So ist das Fach Biologie vor allem Leitfach für:
u „das Vermeiden von Suchtgefahren, sich Selbst und andere vor möglichen Gefahren schützen“
u „die gesundheitsbewusste Nutzung digitaler Technologien“
u „die Nutzung digitaler Technologien für soziales Wohlergehen und Eingliederung“
Am Beispiel Mecklenburg-Vorpommern lässt sich erahnen, wie groß das Labyrinth an Hinweisen für digitale Bildung noch werden kann. Im Vergleich zu Sachsen, Bayern und NRW kann man lernen, wie extrem unterschiedlich unter der föderalen Kulturhoheit Lehrpläne aussehen. Wir haben nach acht verschiedenen Stichworten in den Fachlehrplänen gesucht: App, Blog, Cloud, Tablet, Fakenews, (Cyber)-Mobbing und –Grooming sowie Sexting. Die Ergebnisse überraschen.
In Sachsen kommen in den Lehrplänen der Gymnasien und Oberschulen (= fusionierte Haupt- und Realschule) diese Stichworte kaum vor. In Deutsch und Gemeinschaftskunde finden sich in Sachsen nur die Begriffe Blog (9-mal) und Fakenews (2-mal) – und das sieht dann so aus:
u „Bericht und Kommentar unterscheiden, Falschmeldung, Fake-News, Manipulation, Werbung“
u „Suchstrategien weiterentwickeln: Suche in verschiedenen digitalen Umgebungen. Beiträge in sozialen Netzwerken, Blogs, Foren, digitalen Nachschlagewerken“
u Cybergrooming kommt einmal vor – in katholischer Religionslehre:
u „Problem der Pornographie und des Cybergroomings im Internet“
Ähnlich sparsam geht NRW mit Begriffen wie App, Blog oder Cybermobbing um. Allerdings hat das bevölkerungsreichste Bundesland digitale Bildung bisher nur für das neue Gymnasium in seinen Lehrplänen verankert. Alle anderen Schulformen sollen folgen.
Mecklenburg-Vorpommern nimmt eine Mittelposition ein. Dort kommen alle Begriffe vor – abgesehen von Grooming. Zum Beispiel sollen die Schüler lernen:
u „Scham und Mitgefühl: Cyber­mobbing verhindern, (safer) sexting reflektieren“
Es gibt bislang nur einen fer­tigen Lehrplan für digitale Kompetenzen, es ist ein Rahmen­plan. Der Vergleich mit Bayern zeigt, wie dicht und genau Lehrpläne sein können. In Bayerns „Lehrplan Plus“ kommen die Stichworte mit einer regelrechten Flut von Treffern vor: App (4 Treffer), Blog (116), Cloud (27), Tablet (59), Sexting (2), Cybermobbing (59), Fakenews (1) – nur der Begriff Cybergrooming findet sich nicht. Bedeutet: Der Lehrplan in Bayern ist sehr differenziert und ausführlich, und er arbeitet mit vielen Fachbegriffen. Im Fachlehrplan Katholische Religionslehre für das Gymnasium heißt es zum Thema „mögliche Fehlformen des Umganges mit Sexualität“:
u „Gefährdung der persönlichen Integrität (z. B. Pornografie, Internet-Mobbing, Sexting), Prostitution, sexueller Missbrauch; Angebote von kirchlichen Beratungsstellen bei Problemen und 
Konfliktfällen“
In Informatik stehen in der fünften Klasse der Mittelschule (= Hauptschule) folgende „Inhalte zu den Kompetenzen“ im Lehrplan:
u „Rechensysteme (z. B. Computer, Notebook, Tablet, Smartphone, Wearable) und deren Komponenten zur Eingabe, Verarbeitung und Ausgabe von Daten“
Man kann am bayerischen Lehrplan sehen, wie neu das Thema digitale Bildung für Schulen noch ist. Denn die Vorschriften für Informatik in der Mittelschule stellen „eine genehmigte Entwurfsfassung dar, die im Schuljahr 2019/20 erprobt wird“. Das heißt: Erst am 9. September geht es damit in Bayern in dieser Fassung los.

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