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22.09.2017

Mehr Cash für die digitale Expansion: AxelSpringer verkauft Immobilien für 755 Millionen Euro

21.07.2017
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Finanz-Vorstand von Axel Springer: Julian Deutz
Allerdings wird das Unternehmen den erzielten Kaufpreis nicht sofort und auch nicht komplett investieren können.
Für die Axel-Springer-Passage zahlen Blackstone Real Estate Partners Europe V und Quincap Investment Partners rund 330 Millionen Euro. Das Geld fließt dann bei der Übergabe des Gebäudes Ende 2017. Im Besitz von Springer bleiben die angrenzenden Hochhäuser.
Für den Neubau ist der norwegischen Staatsfonds Norges Bank Real Estate Management bereit, 425 Euro zu zahlen. Allerdings überweisen die Norweger das Geld erst, wenn das Gebäude fertiggestellt ist. Das soll nach den bisherigen Planungen Ende 2018 der Fall sein. Die bis dahin anfallenden Baukosten trägt Springer. Bislang geht der Verlag davon aus, dass der vom Architekt Rem Koolhaas entworfenen Büro-Neubau rund 300 Millionen Euro kosten wird. Nach dem Verkauf wird Axel Springer den Neubau langfristig zurückmieten. Von den insgesamt 755 Millionen Euro werden die Berliner Anfang nächsten Jahres erst einmal auf gut 330 Millionen Euro und ab 2019 dann noch einmal auf 125 Millionen Euro zugreifen können.
Springers Finanz-Vorstand Julian Deutz freut sich, dass er die Transaktion so zügig abschließen konnte. „Der erzielte Verkaufspreis liegt deutlich über unseren ursprünglichen Erwartungen. Die zusätzliche Liquidität können wir für künftige digitale Wachstumsinitiativen einsetzen.“ Nach Einschätzung des Manager ist es für das Medienhaus unerheblich, „ob wir das Gebäude besitzen oder mieten“.
-Alexander Becker-
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